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Hundert notwendige Gedichte. Und ein überflüssiges

10/10/1990
Matthias Politycki
Hundert notwendige Gedichte. Und ein überflüssiges
(als Hg.)

185 Seiten
ISBN 3630867839


erschienen/erscheint bei:
Luchterhand, 3/92
vergriffen; zu beziehen über Warmbronner Antiquariat Ulrich Keicher, Postfach 7044, 71216 Leonberg, Tel. 07152/72195, U.Keicher@t-online.de

 

Pressestimmen

"Endlich wagt es jemand, den glatten Ring der literarischen Wertung zu besteigen und der stromlinienförmigen 'Flattersatzlyrik' (...) provokant den Kampf anzusagen." (Michael Lentz)
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Klappentext

Im Luchterhand Jahrbuch der Lyrik 1989/90 hat Matthias Politycki mit der Gegenwart abgerechnet. Jetzt legt er das Gegenstück vor: hundert Gedichte, die seine Vorstellung von "Artistik" demonstrieren. Die Spannweite reicht von Francois Villon bis zu den Rolling Stones, von chinesischer Lyrik des Mittelalters bis zu den "starckdeutschen" Gegenwartsversen eines Matthias Koeppel. Alle Gedichte aber haben eines gemeinsam: die perfekte Form. Polityckis Anthologie ist eine bewußt einseitige Programmschrift. Sie propagiert eine "Neue Äußerlichkeit", die natürlich alles andere als neu sein will.
Zwei Besonderheiten unterscheiden die Hundert Gedichte von herkömmlichen Anthologien: Politycki versucht mittels der Aneinanderreihung von Gedichten in sechs Kapiteln, "Geschichten" zu erzählen. Obszönes steht deshalb neben Groteskem, barocke Todesbetrachtung und romantische (Alp-)Träumerei neben Großstad- und Kneipenvisionen. Die ungewöhnliche Abfolge, die aus dem Neben- ein Miteinander von Gedichten macht, soll die betuliche Langeweile verhindern, die üblichen Anthologien anhaftet.
Und Politycki hat sich noch eine kleine Bosheit erlaubt: Unter die hundert notwendigen Gedichte hat er ein überflüssiges gemischt. Dieses erscheint zwar auf den ersten Blick "perfekt", enttarnt sich aber bei mehrmaliger Lektüre als Platitüde. Es liegt beim Leser, dieses Gedicht zu finden.


Die Anthologie enthält maximal drei Gedichte der folgenden Autoren:



Pierre Albert-Birot
Hugo Ball Charles Baudelaire Gottfried Benn Ernst Blass Paul Boldt Bertolt Brecht Clemens Brentano Lewis Carroll Max Dauthendey Hans Magnus Enzensberger Joseph von Eichendorff Günter Bruno Fuchs Wolfgang Gehringer Stefan George Robert Gernhardt Johann Wolfgang von Goethe Iwan Goll Tereza Graw Andreas Gryphius Ferdinand Hardekopf Friedrich Hebbel Heinrich Heine Max Herrmann-Neisse Georg Heym Bettina Hirschberg Hugo von Hofmannsthal Friedrich Hölderlin Ulrich Horstmann Mick Jagger Ernst Jandl Franz Kafka Gottfried Keller Wilhelm Klemm Matthias Koeppel Karl Krolow Nikolaus Lenau Li Bai Alfred Lichtenstein Stéphane Mallarmé Matsuo Bashõ Walter Mehring Conrad Ferdinand Meyer Christian Morgenstern Eduard Mörike Mynona Wolf von Niebelschütz Friedrich Nietzsche Heinrich Nowak Nyūdō Saki-no Dajōdaijin Harry Oberländer Albrecht Oldenbourg Francesco Petrarca Jacques Prévert Man Ray Christa Reinig Karl Riha Rainer Maria Rilke Arthur Rimbaud Joachim Ringelnatz Herbert Rosendorfer Thomas Rosenlöcher Peter Rühmkorf Friedrich Schlegel Kurt Schwitters Ernst Stadler Georg Trakl Karl Valentin Paul Verlaine Franēois Villon Friedrich Theodor Vischer Johann Heinrich Voß Ror Wolf

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