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Romane

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30/10/2007
Matthias Politycki
In 180 Tagen um die Welt
Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl

384 S., gebunden, 184 farb. Abb.en, Karte, €24,90
ISBN 978-3-86648-080-3

...zum Hörbuch

erschienen/erscheint in:
marebuchverlag, 3/08

Taschenbuchausgabe
Klappenbroschur
392 Seiten
190 farbige Abbildungen
ISBN: 978-3-442-47113-3
€ 12,00 [D] | € 12,40 [A] | CHF 22,90 (UVP)

erschienen/erscheint bei:
November 2009, Goldmann
 
 

Übersetzungen:


Pressestimmen

„Ein Roman wie eine Weltreise – 1. Klasse“ (Denis Scheck)
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Klappentext

„Fonsä, Veit, Wolfi, Zenz! Wenn ich’s nicht mit eignen Augen gesehen hätte, ich würde’s schier selber nicht glauben.“ Wer eine Reise auf dem besten aller Kreuzfahrtschiffe macht, der hat etwas zu erzählen; wer sie als einfacher Finanzbeamter aus dem bayerischen Oberviechtach antritt, den ein Lottogewinn an Bord geführt hat, der kommt aus dem Staunen so schnell nicht mehr heraus: Johann Gottlieb Fichtl, von seiner Tippgemeinschaft mit Motivkrawatten und einem „Aldi-Smoking“ aus dem Fundus des Bürgermeisteramtes für seine Reise ausgestattet, macht sich auf, die Welt im allgemeinen und – vom Penthousedeck bis hinunter in die Pumpensümpfe – die der Europa im besonderen zu erkunden.
In 184 Shortcuts berichtet er vom aberwitzigen Fünf-Sterne-Plus-Alltag an Bord und seinen nicht minder (aber-)witzigen Erlebnissen an Land: von Kapitänsdinner, Kaviar-Gala und Äquatortaufe, von der Meise, die im Haarnest einer Weltreisenden lebt, den Kielschweinen, die heimlich unter Deck gemästet werden (um dann beim „Bayerischen Frühschoppen“ mit allem Pomp verwurstet und verbraten zu werden), von der regelmäßigen Verklappung der Bordkunst, die in den Bojenbemalkursen des Bojenbemalkursleiters entsteht, von der Einnordung des Kapitänsstuhls in Tasmanien, einem unglaublichen Sprung von der Sydney Harbour Bridge und jenem legendären Konzert der Siebzehn Tenöre, bei dem das goldne Ohr des Klavierstimmers davonfliegt.
Die Reisegesellschaft entpuppt sich dabei mehr und mehr als spätdekadentes Kuriositätenkabinett, das auf einem schwimmenden Zauberberg unserer Zeit dem Rausch der Intrigen und Gerüchte frönt - und dabei grandios an Leben und Tod und all dem existentiellen Ernst vorbei feiert, dem auch die Europa auf ihrer Fahrt durch die sieben Weltmeere nicht entkommt. Dieser Fichtl aus Oberviechtach aber, der an Bord bald zu „einem Großen, einem ganz Großen“ hochgetuschelt wird, findet am Ende der Reise den Ort seiner Bestimmung: Für ihn hat das Abenteuer gerade erst begonnen.
Mit In 180 Tagen um die Welt hat Matthias Politycki den Schelmenroman des beginnenden 21. Jahrhunderts geschrieben: Das Logbuch des Herrn Johann Gottlieb Fichtl ist eine kühne Tour de farce, auf der Politycki die Idiosynkrasien unserer Gesellschaft mit satirischer Brillanz in ihre Bestandteile zerlegt. Und für den Leser zu einer ganz und gar phantastischen Reise neu zusammensetzt.

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