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 Essays & Artikel   Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft
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Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft

03/01/2006 - 04/11/2006
Matthias Politycki
Vom Verschwinden der Dinge in der Zukunft
Bestimmte Artikel 2006-1998

253 S.
€ 25,-
ISBN 978-3-455-40044-1

erschienen/erscheint bei:
Hoffmann und Campe, Auslieferungstermin 9.4.2007


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Pressestimmen

"gut geschrieben, scharf gemeint und politisch herrlich inkorrekt" (Neue Zürcher Zeitung)
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Klappentext

Matthias Politycki ist als Romancier und Lyriker bekannt; er hat sich aber auch immer den ästhetischen oder politischen Fragen der Zeit gestellt, in Debatten eingegriffen oder sie, dem herrschenden Konsens meist einen Gedankengang voraus, überhaupt erst angestoßen.
»Erzählende Essays« könnte man die Texte dieses Bandes nennen, der Matthias Polityckis wichtigste Publikationen rund um den Jahrtausendwechsel versammelt: seine viel beachteten Streitschriften wie »Relevanter Realismus«, »Der amerikanische Holzweg« oder »Weißer Mann – was nun?«, aber auch stillere Prosastücke, die ihn als notorischen Ausflügler in unsre digitale oder ganz reale Alltagswirklichkeit zeigen.
Politycki hat all diese geharnischten Abrechnungen und temperamentvollen Liebeserklärungen mit Hilfe zahlreicher Randbemerkungen bis an die aktuelle Gegenwart herangeschrieben; vor allem hat er aber auch zu jedem Text – ob übers Ende der Volksparteien oder die nicht enden wollende Welttournee der Rolling Stones – einen neuen eigenständigen Essay geschrieben, der das jeweilige Thema aus heutiger Sicht betrachtet oder es, nicht selten auf sehr persönliche Weise, ergänzt: stilistisch stets auf höchstem Niveau, voller leidenschaftlichem Ernst und luzider Bissigkeit. Und er hat das Ganze mit einer fulminanten Grundsatzerklärung »Alt werden, ohne jung zu bleiben« versehen, die ihn als politischen Autor verortet, aber als einen, der nicht aus einer weltanschaulich fixierten Ecke heraus schreibt, sondern aus postideologischer Lust an nahezu allem, was der Fall ist.

Inhaltsverzeichnis

Leseprobe

Seit dem 28.2.1992 führe ich mit meinem Freund Christoph Bartmann das immerwährende „Prager Protokoll“: Begonnen anläßlich eines Besuchs im dort gerade neugegründeten Goethe-Institut und noch ganz im Zeichen privater Irrungen und Wirrungen stehend ...

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