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ausgewählte Pressestimmen

Jenseitsnovelle


"dicht und klangvoll erzählt (...), eine vertrackte Liebeserklärung an die Liebe"
     (Henning Bothe, Fachverband Deutsch im Deutschen Germanistenverband, http://www.fachverband-deutsch.de, 6/6/12

"ein meisterliches Buch"
     (K. Korell, Sylter Rundschau, 31/7/10)

„Der Text liest sich ganz leicht (...), alles fügt sich bruchlos ineinander (...). Welche Absicht dahinter steht, enthüllt Matthias Politycki auf den letzten fünf Seiten in einer spektakulären Schlußwendung.“
     (Klaus Rudloff, SWR 2, 12/7/10)

"Eine unglaubliche Liebesgeschichte, die den Leser unheimlich, und zwar in jeder Beziehung, vom Anfang bis zu ihrem – überraschenden – Ende in ihren Bann zieht."
     (Jens Sparschuh, Der Tagesspiegel, 29/5/10)

"In den eleganten, manchmal durchaus verspielten Sätzen Matthias Polityckis schwingt eine unglaubliche Melancholie mit. Er greift das Thema mit dem notwendigen Respekt auf, wirkt dabei aber keineswegs todernst. Im Gegenteil: Mit seinem subtilen Humor verleiht er seinem Protagonisten Hinrich Schepp eine fast schon beängstigend brillante Schärfe in dessen angestauter Hilflosigkeit, die sich nirgends mehr entladen kann. Gleiches für die tote Ehefrau Doro: Während sich die Leichenflecke auf ihrem Körper breit machen, während sich eine Fliege vom süßlichen Geruch angezogen fühlt, der Doro umgibt, hallt ihre Stimme in Form der Korrekturen mächtig durch das Wohnzimmer und sorgt dafür, daß man die Novelle erst wieder aus der Hand legt, wenn die letzte Seite beendet wird. Und dann wird es plötzlich furchtbar still um einen herum."
     (Andreas Schneider, Das Wortreich/http://community.daswortreich.de, 24/5/10)

"In dieser mit altmeisterlicher Kunst und experimenteller Lust komponierten Novelle erzählt Politycki mit trauriger Empathie und hintergründigem Humor die Geschichte einer Gelehrten-Ehe."
     (Aus der Begründung der Jury, Preis der LiteraTour Nord 2010, 15/4/10)

„Das Buch schlägt einige Haken, mit denen kein Leser rechnet. (...) Sprachlich besticht Polityckis Jenseitsnovelle durch Stringenz und Genauigkeit, die Bilder werden klar und brillant vermittelt. (...) Man liest das Buch mit seinen 128 Seiten ohne auch nur einmal abzusetzen.“
     (Armin Steigenberger, www.berlinerliteraturkritik.de, 24/3/10)

"eine bizarre wie intensive Beziehungsgeschichte, in Polityckis typisch sarkastischem Ton erzählt"
     (Wolfgang Rumpf, Gesprächszeit/Radio Bremen, 14/3/10)

"Matthias Politycki’s ambitious novella shows there is still life in this classic genre.“
     (Elizabeth Powers, World Literature Today/Univ. of Oklahoma, März/April 2010)

„Ein beklemmendes, düsteres Buch – die minutiösen Beschreibungen des Umgangs mit der Toten, die unumstößliche Gewißheit, daß der Tod keine nachträglichen Erklärungen zuläßt, stimmen traurig. Meisterlich strukturiert – ein Buch, das einem ungemein komplizierten Muster folgt und sprachlich nicht zu überbieten ist.“
     (Barbara Rieder, Österreichisches Bibliothekswesen/biblio.at, 3/2/10)

"Darüber hinaus erweist sich Matthias Politycki als trickreicher Erzähler, der alle Kniffe kennt. Den Kampf der Geschlechter schildert er mit dem präzisen Blick für das Detail und in einer Sprache, die er dem Leben und der Kunst abgelauscht hat. (...) Abgründe tun sich auf, die man als Leser mit wachsender Faszination erforscht."
     (Peter M. Hetzel, SAT.1 Frühstücksfernsehen, 9/2/10)

„Eine Novelle mit der raffiniertesten Exposition, wie man sie sich bloß vorstellen kann (...), die Spannung ist fast nicht auszuhalten. (...) Frauen sind Polityckis großes Thema; auch hier sorgen die unergründlichen Seiten zweier Frauen gehörig für Zündstoff. (...) Politycki flicht die Erzählstränge mit ihren zeitlichen Rücksprüngen meisterhaft ineinander.“
     (Armin Steigenberger, poetenladen.de, 4/3/10)

"Seine (Polityckis) bedingungslose Zuneigung zur Ironie macht seine Bücher nicht nur hochgradig lesbar, sondern verleiht ihnen auch Tiefenschärfe und Glanz zugleich."
     (Elke Schlinsog, Literaturzeit/Radio Bremen, 7/2/10)

„Ein weises, abgrundtief trauriges, sehr poetisches Buch“
     (Helmer Passon, Buchprofile/Medienprofile, 1/2010)

„Dieses Buch tanzt auf dem Parkett der feinsten Ironie, gekonnter Parodie und mystisch-ernsthafter Transzendenz um Leben und Tod. (...) Ein Buch voller Überraschungen, klug, gekonnt, brillanter Schluß.“
     (Brigitta Gerig-Wildermuth, Mitarbeiterzeitschrift der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich,
      Januar 2010)

„Die Tragödie um die Sprachlosigkeit einer Liebe schildert Politycki mit einer gehörigen Portion an Sarkasmus und Ironie, ohne jedoch auf die nötige Tiefgründigkeit und Sensibilität zu verzichten.“
     (Susan Mahmody, literaturkritik.de, 27/1/10)

„Grandios ist es, wie Politycki Text, Leben und Lieben verständlich macht als Phänomene, die ständig neuen Interpretationen unterworfen sind. Wie er deutlich macht, daß – auch jenseits innigsten Austausches – jede/r sein eigenes Leben birgt, in dem er oder sie sich immer auch verbirgt. So, wie jedes Buch über seinen eigenen Text wacht, in dem dennoch tausend Bedeutungen schlafen.“
     (Britta Koth, Unser-Luebeck.de, 27/1/10)

„Mit immer neuen Wendungen und Überraschungen treibt der Autor seine raffiniert gebaute Novelle voran. (...) (Sie) steckt voller ironischer Wendungen und fast schon satirischer Zuspitzungen. Das steht in einem spannenden Kontrast zu den Grundthemen, um die es hier geht: Betrug und Selbstbetrug, Treue und Untreue und die große Frage, ob etwas nach dem Tod kommt – und wenn ja, was.“
     (Martina Sulner, Hannoversche Allgemeine Zeitung, 26/1/10)

„Elegant zeigt Matthias Politycki in ‚Jenseitsnovelle’, wie der Tod den Blick aufs Leben verändert, Lebenslügen zerbröselt.“
     (Neue Presse, 26/1/10)

„Virtuoser Text im Format eines Brühwürfels“
     (Tobias Kolb, Nordwest-Zeitung, 26/1/10)

„Dieses besondere Fundstück der aktuellen Neuerscheinungen hat es in sich: Liebe, Tod, Traum und Realität. Die großen Themen des Lebens kompakt, kalkuliert und meisterlich komponiert in einer kurzen ‚Jenseitsnovelle’. (...) Mit diesem Werk ist Politycki in der Muschg-Widmer-Klasse angelangt.“
     (Gerd Richardt, Ostsee-Zeitung, 26 u. 28/1/10)

„Politycki ist ein äußerst gewiefter Erzähler, der einen behutsam, listig in seine Geschichte hineinstupst und mit ihr verstrickt.“
     (Beat Mazenauer, Der Landbote, 25/1/10)

„Der ‚Jenseitsnovelle’ wünscht man viele Leser, weil Matthias Politycki hier klug und einfühlsam über die Ehe und die Liebe schreibt und darüber, was sie seiner seiner Meinung nach sein sollte.“
     (Jutta Przygoda, NDR, 25/1/10)

„Das ist kein Buch für hochempfindliche Geister, für die es im Leben nichts anderes und schon gar nichts Besseres gibt als das Glück einer Zweierbeziehung (...). Die Leser verfolgen diese Entwicklung, die Rückblicke in das Leben des Paares mit wachsender Spannung. Man ist sowohl von dem präzisen Stil des Autors wie auch von der psychologischen Dichte gefesselt, mit der er all das schildern kann. Und Politycki kann die spannende Lektüre mit einem öffnenden, vieles wieder in Frage stellenden Schluß zu einem weiteren Höhepunkt führen, der den Leser auch nach den letzten Sätzen noch länger beschäftigt.“
     (Andreas Müller, Darmstädter Echo, 25/1/10)

"eine postume Abrechnung, die es in sich hat"
     (Gabi Rüth, Bücher/WDR 5, 23/1/10)

„eine genretreue, elegant durchkomponierte und überraschungsgeladene Novelle (...) von fulminanter Intensität“
     (Inge Zenker-Baltes, Weser Kurier, 22/1/10)

"'Wieder schlug ihm der Geruch entgegen, ganz und gar fremd jetzt in seiner Süßlichkeit, mit einer Beimischung von Schweiß und Urin und – er schrak zurück.' Unerträglich? Lesen an dieser Stelle nur in den Schmerz Verliebte weiter? Das wäre schade, denn Matthias Politycki hält noch einiges bereit, das zu verpassen fahrlässiger Verzicht auf den Genuß eines literarischen Kleinods bedeuten würde."
     (GW, Gießener Allgemeine Zeitung/Alsfelder Allgemeine Zeitung, 22/1/10)

"Raffiniert konstruiert – mit immer neuen Wendungen."
     (Vital, Januar 2010)

"von einer Intensität und sprachlichen Kraft, die sich deutlich in der Literaturlandschaft hervortut"
     (Hamburger Abendblatt, 15/1/10)

"eine sehr große, sehr voluminöse Liebesgeschichte, die unheimlich viele Fallstricke hat. (...) Die Bilder darin sind ungeheuer treffend, sie haben mich ungeheuer fasziniert."
     (Ulrich Sonnenschein, hr2 Kultur, 12/1/10)

"Mit unspektakulären, umso präziseren Beobachtungen verdichtet Politycki den Thrill einer Beziehung und breitet Banalität und Grauen einer langatmigen, nur auf den ersten Blick privilegierten Ehe aus."
     (Claudia Ihlefeld, Heilbronner Stimme, 12/1/10)

„ein straff durchkomponierter und virtuos erzählter Beziehungsthriller“
     (Peter Mohr, Ostthüringer Zeitung, 2/1/10)

"Matthias Politycki erschafft in seiner Jenseitsnovelle, wunderbar elegant geschrieben, das Szenario einer Ehe, die einen das Fürchten lehrt. (...) Ein Spiel mit Realität und Fiktion, Leben und Tod. Kunstvoll vermischen sich Traum und Alltag, altchinesischer Mythos und pubertäre Gier. Sehr bemerkenswert ist auch das Ende dieser Novelle (...) – ernst, dunkel und bedrückend dicht im Ton."
     (Dorothee Elisa Hentschel, Stadtkind/Hannovermagazin, Januar 2010)

"zeitlos ernst, packend, aber auch ironisch"
     (Martin Frei, Allgäuer Zeitung, 7/1/10)

„Eine geheimnisvolle Liebesgeschichte entwickelt sich hier auf schmalen 128 Seiten, voller Irrungen und Wirrungen und doch ungemein modern und atemlos betörend. Matthias Politycki ist ein Meister der Worte und ein feinsinniger, poesievoller Beobachter unserer Zeit. Eben ein sehr guter Literat.“
     (Athi, Westfalenpost, 28/12/09)

„‚Jenseitsnovelle’ von Matthias Politycki ist für mich die Entdeckung in diesem Bücher-Herbst. Ein schmales Bändchen, gerade mal 128 Seiten, aber von einer Intensität und sprachlichen Kraft, wie man es nur noch selten findet in der Literatur. Die Idee ist überraschend, das Ende der Geschichte schließlich auch. (...) Meisterhaft beschreibt Politycki die ganz großen Gefühle, und trotzdem ist das Buch sehr leise.“
     (Sabine Skibbe, wedel.de, 26/12/09)

"Intensiv auf kurzer Strecke"
     (buchreport.de, 23/12/09)

„Eine begeisternd schöne Novelle, die ich mit großer und nicht abreißender Spannung an einem Nachmittag ausgelesen habe. Von der Gestalt der Dana, der Verführerin, die eine Lebens- und Todesgöttin zugleich ist, für Männer und Frauen, kann man wirklich träumen, weil Begier und Tod in ihr eins sind. Und Doro ist eine so starke und überlegene Frau, daß einem Mann auch vor ihr der Schrecken durch die Glieder fährt. Was mir aber – neben den Frauengestalten – den tiefsten Eindruck gemacht hat, ist die Vorstellung des an Böcklins ‚Toteninsel’ konturierten Jenseits und der Gedanke, dass man dort vielleicht Hand in Hand doch den unheimlichen See überwinden und in ein besseres Jenseits gelangen könnte. Die Novelle hat etwas Antikisierendes und zugleich Mythisch-Modernes an sich, das ich noch nicht ganz beschreiben kann. Sie ist wunderbar erzählt und die Motive sind so ineinander verschlungen, daß man sich gerne im letzten Kapitel aus dem Traumlabyrinth von Schepps Sehnsüchten herausführen läßt.“
     (Wolfgang Frühwald, 22/12/09)

"Politycki hat eine Novelle der unerhörten Wandlungen geschrieben. (...) Von vielen mediokren Werken unterscheidet sie sich durch ihre hohe artistische Ambition und einen Stil von gekonnter Altmeisterlichkeit."
     (Wolfgang Schneider, Radiofeuilleton/DeutschlandRadio, 17/12/09)

"richtig spannend"
     (Henrik Schmitz, evangelisch.de, 18/12/09)

"A page-turning pleasure... And in spite of the density of ideas, angles and references, this novella has a  supreme lightness of touch... It never feels weighed down by its own significance."
     (Rosie Goldsmith/BBC, Peirene, 5/12/09)

„Was für ein Liebes-, was für ein Abschiedsroman!“
     (Astrid Mader, Rhein-Neckar-Zeitung, 12/12/09)

„Ein erstaunlich sprühendes Erzähl-Feuerwerk mit dramatischen wie grotesken Figuren und Figurationen auf schmalstem Raum, ein immer rasender um sich selbst kreisender Reigen, der in steilem Bogen alles aus sich herausschleudert, was Scherz, Satire, Ironie und tiefere Bedeutung hergeben. Denn das zeichnet dieses schmale Meisterwerk aus: Es spielt nicht nur kunstvoll mit diesen Elementen (...), das Spiel ist ernst, es geht um alles. Wie sehr, erfährt man allerdings erst ganz am Schluß, am Ende nach dem Ende, das hier nicht verraten werden soll. Soviel aber denn doch: Wer die Filme von David Lynch schätzt, vor allem seinen legendären Streifen ‚Blue Velvet’, wird nicht umhinkönnen, Matthias Politycki zu attestieren, mit seiner ‚Jenseitsnovelle’ eine Art Blue-Velvet-Novelle kreiert zu haben: (...) Und das ist ein gewaltiges Kompliment.“
     (Ulrich Schacht, Lesart, Heft 4/2009)

„eine bewegende, melancholische Novelle (...) um den Verlust einer großen Liebe. Doch Politycki wäre nicht einer der profiliertesten Schriftsteller hierzulande, wenn es in der ‚Jenseitsnovelle’ nicht einen doppelten Boden gäbe. Und darin verborgen eine ganz andere Geschichte.“
     (Bettina Schmidt, Sächsische Zeitung, 5./6.12.09)

„Polityckis Erzählung ist eine literarische Preziose, ein Kabinettstückchen, an dem man nicht zuletzt auch erfahren kann, was eine (moderne) Novelle ist: nämlich immer noch und immer wieder die Darstellung einer ‚unerhörten Begebenheit’ (Goethe) beziehungsweise ‚eines unerhörten Ereignisses’ (Politycki) in einem Leben, ‚das bislang nur eine unerhörte Ereignislosigkeit gekannt hatte.’ Nur – was dieses Unerhörte genau ist, darüber hat der Leser selbst zu befinden.“
     (Werner Jung, Der Freitag, 4/12/09)

„Eine morbide Geschichte, voller feiner Details und großartig erzählt von Politycki. (...) es ist so ein bemerkenswertes Buch, über Liebe und Enttäuschung, Trauer und I-Ging, Verführung und Tod. Einfach grandios.“
     (Unser Lübeck Kulturmagazin, 4/12/09)

„Leicht, fast unmerklich, aber unaufhaltsam läßt sich der Leser in die Erzählung hineinziehen. Sie überzeugt durch die Gefühle der Protagonisten, die nicht offen zutage treten, sondern zwischen den Zeilen stehen und in jeder Silbe mitschwingen. Erinnerungen werden mit der persönlichen Wahrnehmung der Figuren vermischt und ergeben ein großes Ganzes. Sprachlich ist das Buch ein kleines Kunstwerk.“
    (Kristin Krüger, Rezensöhnchen, Winter 2009)

„eine raffiniert konstruierte, sehr komplexe Geschichte, in der es in 3 miteinander verschachtelten Zeit- und Handlungsebenen um die Demontage einer angeblichen Bilderbuchehe geht, die von Anfang an nur eine Karikatur ihrer selbst war. Sehr verdichtet und in vielen subtilen Andeutungen wird Spannung aufgebaut“
     (Dagmar Härter, EKZ-Bibliotheksservice, Dezember 2009)

"Literatur? Literatur! Es beginnt novellenklassisch, goethisch: Eine 'unerhörte Begebenheit' findet statt, in einem an 'unerhörter Ereignislosigkeit' reichen Leben. Genau genommen reiht sich ein Unerhörtes an das andere. (...) Schepps Lebensmakel, seine ganze Schmach wird offenbar, nichts ist mehr zu leugnen. (...) Die Bilanz nach dreißig Jahren Ehe – unerhört. (...) Der Rest sind Betrachtungen, üppig wuchernd – zum Leben, zur Liebe, zum Tod. Die Sprachlosigkeit der Ehe, die Täuschungen, die Versäumnisse, das Auseinanderleben. Das Scheitern. (...) Wem das alles aber noch nicht genügen sollte, der warte nur auf die letzte Drehung der Schraube, auf das zuletzt Unerhörte – und er wird belohnt."
     (Ingo Flothen, Badische Zeitung, 28/11/09)

„eine kaleidoskopartige Novelle (...): Zahlreiche Wendungen liefern immer neue Bilder und Spiegelungen, deren Nuancen zwischen Klarheit und Übertriebenheit changieren, stets aber in sich stimmig arrangiert sind – bis zum überraschenden Ende.“
     (Stephanie Doms, Kurier, 28/11/09)

"Ein Buch der Kontroversen: Die 'Jenseitsnovelle' präsentiert nicht nur eine mitreißende Liebesgeschichte, sondern auch den wohl schlimmsten Albtraum eines jeden Liebenden. Von ganz oben nach ganz unten ist es mitunter nämlich nur ein Katzensprung."
     (Die besten neuen Bücher, www.wunderweib.de, 24/11/09)

"Sparsam erzählt Politycki, wohltuend einfach, fast bescheiden. (...) Mit wohlgesetzten Schritten, dezent im Ton, lotst Politycki uns durch diese Welt kostbarer, kaltdunkler Herbstherrlichkeit. (...) Literatur findet in Faulkners Yoknapatawpha statt genauso wie in Andersons Wisconsin, Ohio – bei Hebel sogar in der Nußschale. Im Kleinen das Große aufzeigen, jenseits von wichtigtuerischer Biographie, weit entfernt vom Repräsentationsgefasel eines Bude. Politycki hat sich für diesmal, nachdem der Morgen 'auf eine zarte Weise in Schräglage' geraten war, das Jenseits gewählt. Kein schlechter Ort für eine Novelle, zumal auch das Diesseits seinen gebührenden Platz darin hat."
     (Ingo Flothen, Junge Welt, 23/11/09)

„ein Spiel mit Realität und Fiktion, mit lustvoller Fantasie und geheimen Wünschen, mit Verboten, Sehnsüchten und Ängsten, mit Treue und Betrug“
     (Jeanette Stickler, Mannheimer Morgen, 18/11/09)

"Diese raffiniert erzählte Novelle schafft man auch in der Weihnachtszeit und vergißt sie hoffentlich nie!"
     (Margrit Starick, Leselampe/Literaturport.de, 16/11/09)

"Matthias Politycki hat in seiner 'Jenseitsnovelle' einen Plot auf 126 Seiten verdichtet, der gut und gerne für einen 700-Seiten-Roman gereicht hätte (...), gleichermaßen spannend wie beklemmend."
     (Martina Scherf, Münchner Kultur/Süddeutsche Zeitung, 10/11/09)

"Exzellentes Erzählverwirrspiel: Jene unerhörte Begebenheit, die Goethe einst zum Kriterium des Genres Novelle erhob, wird in diesem Text mit Scharfsinn und Schaffensfreude ins Extrem verzerrt. In 'Jenseitsnovelle' [...] wird der berühmte Sinologe Schepp gleich zu Beginn der Erzählung (deren Ende überaus überraschend ist) mit Schrecklichem konfrontiert. [...] 'Jenseitsnovelle' wirkt in etlichen Details wie eine Hommage an Elias Canettis Romanklassiker 'Die Blendung' – mit einem Unterschied: Schepp, der Zeichendeuter in Liebesnöten, befindet sich von Anbeginn in albtraumhafter Lage."
    (W.P., Profil Nr.46, 9/11/09)

„eine großartige Novelle, ihr Ausgangspunkt berührt die Urangst des Menschen, verlassen zu sein, absolut und endgültig. (...) Die ‚Jenseitsnovelle’ trifft ins Herz eines jeden, der schon einmal geliebt hat, sie führt an den Abgrund, über dem eine Liebe sich entfaltet. Matthias Politycki treibt das romantische Spiel mit dem Traum, dem Traum im Traum und der Realität zu einer atemberaubenden Perfektion. Jeder Leser wird seine eigene Lesart dieser Tragödie finden, keine einzige von ihnen verspricht sicheren Boden unter den Füßen.“
     (Detlef Grumbach, Bücherlese/Saarländischer Rundfunk, 7/11/09)

„Eröffnet wird das Buch mit der Todes- und Jenseitsthematik, die auf eine der vielen Handlungsebenen der intelligent konstruierten Novelle führt (...). Die Notizen, die Doro hinterlassen hat, offenbaren nach ihr großes Geheimnis und führen die Novelle zu einem überraschenden Ende, das auf mehrere Arten gedeutet werden kann. Polityckis Buch, durch einen Traum des Autors inspiriert, lädt dazu ein, in einem Zug ausgelesen zu werden. Kunstvolle Rückblenden bestimmen einen literarischen Zugang, der sich durch sprachliche Eigenheiten auszeichnet.“
    (Sebastian Gilli, Der Standard, 7/11/09)

„Wenn ein Autor gleich in den ersten Sätzen eines Buches ebenso demonstrativ wie augenzwinkernd sein Können vorführt, lehnt man sich noch ein bißchen mehr zurück, ahnend, daß hier der Genußleser angesprochen wird: Matthias Politycki zeigt vom Fleck weg, wie er Töne, Farben, Atmosphären mischen kann, mal beiläufig, häufiger pointiert, immer effektsicher. (...) Er versteht es, die Erzählung novellenhaft zügig voranzutreiben und ihre Wirkungen präzise zu kalkulieren (...) – ein Autor, der uns das Schlimme mit so viel Unterhaltungswitz zu servieren versteht.“
     (Jochen Jung, Die Presse, 7/11/09)

„Matthias Politycki schlägt ein fies funkelndes Pfauenrad des immer Schlimmeren, um seine beiden Hauptfiguren auseinander zu treiben. (...) Der alternde Mann, die gekränkte Frau, das energische Luder mit dem Nuttenparfüm – man könnte an eine weitere ‚Angstblüte’-Geschichte denken und an etliche ältere Herren, die so penetrant von älteren Herren erzählen. Von Philip Roth bis zu Martin Walser klammern sich männliche Romanfiguren an junges Fleisch, um die Angst vor dem Tod zu exorzieren. In der ‚Jenseitsnovelle’ aber geht es nur vordergründig um einen solchen Verrat, oder vielmehr, es geht um Verrat auf höherer Ebene, um erträumte, verschwiegene Identitäten, die durch Texte plötzlich eine unheimliche Macht entfalten. (...) Alles rotiert um den vergeblichen Wunsch, aufrichtiger gelebt und wahrer geliebt zu haben. Und Schepp, der Glatzeüberkämmer von der traurigen Gestalt, setzt diese Folter besser in Szene, als jede ‚authentische’ Leidensfigur das könnte.“
     (Jutta Person, Süddeutsche Zeitung, 5/11/09)

„War das nun damals so oder nicht so? Wer hat was vergessen? Wie war das mit gemeinsamen Planungen – auch nach dem Tod? Die Geschichte überschreitet ständig die Grenzziehung zwischen dem Diesseits und dem Jenseits.“
     (Thomas Hocke, Focus Nr. 45, 2/11/09)

„Es ist eines jener kleinen feinen Bücher, die man nicht nach dem ersten Lesen aus der Hand legt. Allzu Vieles will ein zweites Mal wahrgenommen und abgewogen werden. (...) Politycki ist ein außerordentliches Stück Literatur gelungen. Nehmen Sie das Buch als Geheimtip für Denkfreudige.“
     (Schweizer Blbliotheksdienst, Oktober 2009)

"Das Überschreiten des Diesseits zum Jenseits ist Thema dieser wunderbaren Novelle, die der Autor von verschiedenen Ebenen aus anbietet. (...) Es ist ein schmales Buch, entfaltet aber eine irrsinnige Kraft, weil alles Nebengedachte eigentlich im Kopf des Lesers stattfindet."
     (Wiesbadener Tagblatt/Wiesbadener Kurier, 31/10/09)

„Matthias Politycki fügt seinen Text aus diversen Handlungsmosaiken raffiniert zusammen. (...) Am Ende dieses klug inszenierten Beziehungsdramas gerät alles noch einmal ins Wanken.“
     (Mohr, Rheinischer Merkur, 29/10/09)

„eine dicht gewobene Erzählung über Sein und Schein, über Dichtung und Wahrheit im Angesicht des Todes und nicht zuletzt über die Wankelmütigkeit des Liebesglücks“
     (Welt kompakt, 26/10/09)

„Kunstvoll verwebt Politycki die verschiedenen Teile zu seiner flott zu lesenden Novelle. Der Gattung hält er die Treue, verschiebt allerdings die Akzente.“
     (Richard Mayr, Augsburger Allgemeine, 24/10/09)

"Es sind Mißverständnisse, die den Beziehungsthriller, der auch eine Beziehungstragödie ist, in Gang setzen. (...) Die spannende literarische Aufarbeitung derselben wird allen Vorgaben der Novellenform (...) aufs Schönste gerecht."
     (Ralf Sziegoleit, Frankenpost, 21/10/09)

"ein Profi der Erzählliteratur“
     (Hajo Steinert, Büchermarkt/Deutschlandfunk, 19/10/09)

„Die ‚Jenseitsnovelle’ erzählt von Glück und Unglück der Liebe. Böses Erwachen? Gutes Buch!“
     (Brigitte Balance, Okt. 2009)

"Große Themen (...), auf knappem Raum geschickt verknüpft"
     (Maryam Bonakdar, Kulturjournal/NDR, 19/10/09)

"extrem dicht komponiert und sehr klug konstruiert"
     (Maike Albath, Büchermarkt/Deutschlandfunk, 19/10/09)

"Matthias Polityckis Novelle ist ein wunderbar elegant geschriebenes Spiel mit Realität und Fiktion, Leben und Tod. (...) Die 'Jenseitsnovelle' ist ein Buch über Liebe und Treue. Und letztendlich über die Stimme des Gewissens. Ein so schmales wie fesselndes Buch."
     (Reinhard G. Wittmann, arte.tv, Okt. 2009)

"Polityckis Novelle behandelt virtuos die Themen Liebe, Tod und Jenseits. (...) Eine mitreißende Liebesgeschichte, die in die Abgründe von Treue und Betrug führt und mit dem Tod eine völlig unerwartete Dynamik entfaltet"
     (kulturjournal/ndr.de, 19/10/09)

"Wenn Sie eine Nacht oder einen Abend oder einen freien Nachmittag haben, möglichst auch mit ein bißchen Kaminfeuer (...), dann ziehen Sie sich das rein und lernen Sie eine ganz eigene, aber sehr berührende Welt kennen!"
     (Dieter Moor, buchmesse.ARD.de, 15/10/09)

"In Frankfurt liegen ab sofort [= zum Buchmessenbeginn] ein paar Backsteine, die es in sich haben (...). Da gerät die Lektüre zum Langfristprojekt. Es gibt aber auch Bücher, die sind wie ein Strudel – der einen einfach mitnimmt auf einen wilden Ritt. Ohne Kapitel und Querverweise, stattdessen eine atemberaubende Erzählung über Liebe, Tod und Jenseits. Folgerichtig heißt das neue Buch von Matthias Politycki auch ‚Jenseitsnovelle’ (...)"
     (Dirk Wagner, hr1-Meridian/HR, 15/10/09)

"In seiner aktuellen 'Jenseitsnovelle' erweist sich (...) Politycki (...) einmal mehr als scharfer Beziehungssezierer. Aber seine raffiniert verschachtelte, auf mehreren Handlungs- und Bedeutungsebenen spielende Novelle ist weitaus mehr als eine intellektuelle 'Rosenkrieg'-Variante. Grob gesagt geht es um Sehschärfen, im medizinischen, mystischen und transzendentalen Sinn. Um das jähe Ende einer langen Beschaulichkeit und um beträchtliche Fallhöhen."
     (Antje Dossmann, Neue Westfälische, 15/10/09)

"unheimlich intim (...), sehr berührend (...), ungeheuer plastisch"
     (Wolfgang Tischler, Das Literatur-Café/literaturcafe.de, 15/10/09)

„Knappe, dichte sprachliche Konstruktionen liegen dem studierten Germanisten (...). Polityckis Novelle beeindruckt durch ihre sprachliche Virtuosität.“
     (Claudia v. Dehn, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 14/10/09)

„eine Meisternovelle“
     (Gerwig Epkes, Literatur aus dem Römer/SWR, 14/10/09)

"eine spannende intellektuelle Auseinandersetzung, deren Bilder nachwirken"
     (Martina Dreisbach, Taunus Zeitung, 14/10/09)

"Die 'Jenseitsnovelle' ist total gruselig, dennoch ist das Buch so geschrieben, daß man den Protagonisten verstehen kann. Es zeigt Liebe in all ihren Facetten – und Liebe ist nicht immer heiter."
     (Gabriele Conradi, Hamburger Morgenpost, 13/10/09)

„Der Erfindungsreichtum und die Kunstfertigkeit, mit denen hier ebenso komplex wie komprimiert erzählt wird, unterscheiden diese Geschichte von vielen zeitgenössischen. (...) Daß Matthias Politycki seinen Gaben jetzt eine Novelle hinzufügt, verwundert im Grunde nicht. So virtuos wie wohl derzeit kein anderer spielt er auf der Tastatur dieser strengen, symbolisch verknappten Erzählform, die seit Heinrich von Kleist zu den Gipfelhöhen der Literatur gehört. (...) Schon die Rahmengeschichte läßt mit großer Selbstverständlichkeit letzte Dinge anklingen. In der Folge entwickelt Politycki ein raffiniertes Gebilde aus Erinnerungen, Träumen und Trugbildern. Rasant wechseln die Perspektiven, die Zeiten und Räumlichkeiten. (...) All die vielfach verschlungenen Handlungslinien münden in ein meisterhaft erzähltes literarisches Kunstwerk, das der ‚schnöden Diesseitigkeit’ mit feiner Ironie, scharfer Beobachtung und kunstsinniger Klugheit begegnet.“
     (Babette Kaiserkern, Märkische-Allgemeine, 10/10/09)

„Seine (Polityckis) Erzählweise ist von großer Dichte, was Traum oder Wirklichkeit ist, läßt er offen.“
     (mib, Lübecker Nachrichten, 11/10/09)

"Eine Novelle über die Untiefen der Ehe mit Sprengkraft und überraschenden Wendungen."
     (Bielefelder, Nr. 10/09)

„Kurze Lektüre mit beeindruckend langer Wirkung!“
     (mh, Emotion, Oktober 2009)

„eine gnadenlose Abrechnung zum Abschied, abgründig und fein konstruiert“
     (Zuhause Wohnen, Oktober 2009)

"Mit seiner knappen Novelle beweist Politycki, den sein 'Weiberroman' berühmt gemacht hat, daß es keinen 500-Seiten-Roman braucht, um zwischenmenschliche Abgründe auszuloten."
     (Eckard Baier, Buchjournal, Heft 5/Okt. 2009)

"Politycki lässt verschiedene Erzählebenen virtuos ineinandergreifen und auf jenes schreckliche Ende zulaufen, mit dem hier alles beginnt. Wie schon in "Die Sekunden danach" schlägt er dabei ungewohnt ernsthafte Töne an (...). Diese "Jenseitsnovelle" ist ergreifend, geisterhaft, verblüffend und ausgesprochen elegant."
     (Maike Schiller, Hamburger Abendblatt, 8/10/09)

"Kunstvoll und mit einigem Witz läßt Matthias Politycki die Empörung und Eitelkeit, den verletzten Stolz seines Helden aus dem Schatten des Todes treten. Und immer wieder vor der erschütternden Erkenntnis verblassen, daß sie ja doch tot ist, seine geliebte Doro."
     (Brigitte 22, 7/10/09)

„Es ist faszinierend und spannend, wie die Gewichte sich im Verlauf der Lektüre immer mehr verschieben, wie die tote Doro immer stärker und präsenter wird und Schepp immer mehr zum Häufchen Elend. (...) Ich habe mich sehr gut unterhalten gefühlt und eine Menge Stoff zum Nachdenken bekommen – über die Männer und die Frauen.“
     (Wolfgang Niess, Buchbesprechungen 2009/Börsenverein des deutschen Buchhandlels, 25/10-8/11/09)

"Matthias Polityckis erste Novelle ist so streng komponiert, wie es das traditionsreiche Genre erfordert. Raffiniert greifen die einzelnen Handlungselemente ineinander (...), fast von allein stellt sich die klassische Einheit von Ort, Zeit und Handlung her. Und selbstverständlich fehlt es auch nicht an dem seit Gustav Freytag unverzichtbaren Novellensymbol. (...) Jenseitsnovelle endet übrigens mit einer Erzählschleife, die uns an den Anfang zurückführt. Als sei gar nichts geschehen. Als lebte Dorothea noch. Als wäre Schepp in einem Albtraum gefangen gewesen, der jetzt endlich der Realität gewichen ist. Zarten, harmoniesüchtigen Gemütern sei sie für eine Weile gegönnt, jene in herbstliches Licht gegossene friedliche Atmosphäre, die die abschließenden fünf Seiten des Buches beherrscht, samt dem Glück, das noch seine letzte Zeile beschwört. Wer freilich zwischen den Zeilen zu lesen versteht, den wird weiter frösteln."
     (Dietmar Jacobsen, www.titel-magazin.de, 5/10/09)

„Matthias Politycki (...) hat einen zwischen Realität und Traum pendelnden Rahmen für eine stille Liebesgeschichte entworfen, der viel Lebenswahrheit zu tragen vermag, dann aber doch das Triviale hereinläßt. Und die Ironie. Wie es zu Beziehungsgeschichten gehört. (...) Jetzt ist die Ironie weniger das Mittel gegen die Niederlagen des Mannes im Clinch mit der Frau, sie ist ein Gegengewicht gegen das Schwere. (...) Wenn es aber ernstlich darum geht, die Angst vor dem Tod zu bannen, vertraut der Autor nicht der Ironie, sondern der Poesie.“
     (Petra Kollros, Südwest Presse, 5/10/09)

„Politycki gelingt in dieser allen formalen Gesichtspunkten einer Novelle (...) entsprechenden Erzählung ein ungemein fesselnder Ton sowie eine dichte, intensive Atmosphäre. Es entsteht der Eindruck, der Schriftsteller habe versucht, eine Geschichte mit größtmöglicher Tragweite auf allerengsten Raum zu packen. Ein Experiment, das dem (...) 54-Jährigen auf beeindruckende Weise gelungen ist. Zahlreiche Metaphern, Anspielungen und Querverweise verbergen sich in diesem schmalen Band, ohne den Text zu überfrachten oder den Lesegenuß zu hemmen.“
     (Björn Gauges, Fuldaer Zeitung, 2/10/09)

„Der eigentliche Novellenkern entpuppt sich als herrlich komische Parodie klischeehafter Geschichten über versponnene Gelehrte, die mit der realen Welt kollidieren. (...) Das alles ist witzig, unterhaltsam und am Schluß gibt’s sogar noch eine überraschende Pointe.“
     (Alexander Altmann, Straubinger Tagblatt, 2/10/09)

"Ein Buch voller Überraschungen, das immer neue Erzählebenen eröffnet und einen auch nach der Lektüre noch beschäftigt."
     (Schweizer Familie 9/40, 1/10/09)

„Politycki (...) hat schon in seinem grandiosen ‚Weiberroman’ die Untiefen zwischen Mann und Frau ausgelotet, in seiner ‚Jenseitsnovelle’ tut er dies nun noch radikaler (...) – ein solides Stück deutscher Gegenwartsliteratur.“
     (Anke Breitmaier, Associated Press, 1/10/09)

„Kunstvoll vermischen sich in dieser dichten, starken Erzählung Traum und Alltag, altchinesischer Mythos und pubertäre Gier. (...) Badewannenfähig? Ja. Und sesselfähig. Und frühstückstischfähig. Und trambahnfähig. Denn Sie werden dieses so schmale wie fesselnde Buch nicht aus der Hand legen, ehe Sie das letzte Wort gelesen haben.“
     (Reinhard G. Wittmann, Südseiten/Das Magazin der Börse München, September 2009)

„Wahrheiten aus dem Leben eines Mannes, der sich im schönen Schein gesonnt hat (...). Das gelungene Soziogramm einer Ehe kann uns das Fürchten lehren über die Grenzen von Verständnis, die Eifersucht und die verwegenen Pfade, in denen eheliche Beziehungen enden können.“
     (Claudine Borries, literaturnetz.de, 22/9/0)

„Der Autor versteht es vorzüglich in diesem dicht erzählten Band, der Geschichte immer wieder eine neue Wendung zu geben (...) – es bleibt spannend bis zum Schluß.“
     (Britta Helmbold, Münstersche Zeitung, 17/9/09)

„Politycki verknüpft gut Erzählebenen (...) – und am Schluß ist ohnehin alles anders, als man denkt.“
     (Robert Arsenschek, Münchner Merkur, 17/9/09)

"Dem Autor ist mit der Geschichte des unglücklich-glücklichen Hinrich Schepp eine brisante und ausgezeichnete, kurze und inhaltsreiche Novelle gelungen, die mit Erkenntnissen aus dem wahren Leben zwischen Mann und Frau aufwartet. Man ist entzückt über so viel Lebensweisheit und die realistisch-bezaubernde Geschichte, die uns die Welt so nahe bringt und den ganzen Reichtum des Lebens in sich birgt."
     (Claudine Borries, bookreporter.de, 17/9/09, literature.de, 22/9/09)

„Ein wunderbares Werk hat Matthias Politycki mit ‚Jenseitsnovelle“ über die Zerbrechlichkeit des Glücks geschrieben.“
     (Britta Helmbold, Ruhr Nachrichten, 17/9/09)

"In der Tradition von Heinrich Manns 'Professor Unrat': Ein ironischer kleiner Roman über die große Liebe eines Gelehrten, die bis über den Tod hinaus halten soll und bis über den Tod hinaus verraten wird."
     (Uwe Wittstock, Das sind die besten deutschsprachigen Romane/Die Welt, 16/9/09)

"eine wunderbar verschachtelte und intelligent konstruierte Novelle (...). Je weiter das Buch fortschreitet, desto stärker greifen die drei Handlungsstränge ineinander und steuern die Geschichte in ein furioses Finale, das mit einigen handfesten Überraschungen aufwartet und der Novelle einen gewaltigen Nachhall verleiht. Auf nur 127 Seiten bringt Matthias Politycki das Kunststück fertig, ein Buch über die Themen zu schreiben, die das menschliche Leben erst interessant machen: Liebe, Verrat und Tod. So stellt Politycki neben seine großen, ausladenden Romane "Herr der Hörner" (2005) und "Weiberroman" (1997) nun ein schmales Bändchen, das trotz aller Verknappung und Verdichtung (oder vielleicht gerade deswegen) den großen Romanen in puncto Intensität in nichts nachsteht.
     (Carsten Heidböhmer, stern.de, 15/9/09)

"Die Formel 'bis dass der Tod Euch scheidet' hat sich in diesem Fall auf eine abgründig ironische Weise erfüllt. Eine ironische Meisterleistung vollbringt hier auch Politycki, wenn er auf dem schmalen Raum der Novelle die Gewissheiten gegen die Täuschungen der Liebe ausspielt – und das so virtuos und elegant, dass selbst Gevatter Tod der Kunst nicht ihre Heiterkeit austreiben kann."
     (Holger Schlodder, NDR Kultur, 14/9/09)

"eine dichte Erzählung"
     (Gabi Rüth, Scala/WDR 5, 14/9/09)

"ein suggestives Werk (...), das den Leser auch nach der Lektüre noch beschäftigt. (...) Ein prekäres Abenteuer im Schattenreich der Selbstbegegnung, aus dem es schwerfällt aufzutauchen."
     (Belinda Grace Gardner, Welt am Sonntag, 13/9/09)

"nichts für schwache Nerven"
     (Elke Schlinsog, Literaturzeit/Radio Bremen, 13/9/09)

"eine sorgfältig komponierte (...) aufwühlende Liebesgeschichte"
     (Andrea Herdegen, Frankenpost, 2/9/09)

"eine ergreifend ehrliche Annäherung an den Tod"
     (Catalina Lopez, Kulturzeit/3sat, 31/8/09)

"eine atemlose Reise in die Abgründe von Liebe und Betrug"
     (Anja Witzke, Donaukurier, 31/8/09)

"bewegend!"
     (Christian v. Zittwitz, BuchMarkt, Juli 2009)

"ein Buch voller Überraschungen (...), es eröffnet nämlich immer wieder neue Erzählebenen und Wirklichkeitsschichten, virtuos springt Matthias Politycki zwischen diesen hin und her."
     (Frank Pommer, Pfälzer Tagblatt, 25/6/09)



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