Frauen. Naja. Schwierig.

Frauen. Naja. Schwierig.Gute Gedichte. Sonst nichts.

erschienen/erscheint bei:

Hoffmann und Campe, 15/2/05

Leseperformance gemeinsam mit Steffen Jacobs und Hellmuth Opitz
(Live-Mitschnitt vom 1. und 2.12.2004)
1 CD mit Booklet (8 Seiten)
Gesamtlaufzeit 64 Minuten
ISBN 3-455-30389-7
€ 17,95



Aufnahme: 07/09/2002 - 02/12/2004

Weitere Formate und Veröffentlichungen


auszugsweise Veröffentlichung auf einer CD in: Deutschmagazin. Texte und Materialien für die Unterrichtspraxis. Oldenbourg Schulbuchverlag, Nr. 5/05.

Aus dem Booklet

„Frauen. Hm. Wunderbar.“ – Eine Liebesgeschichte in Versen
Drei Männer, ein Thema – das ewig Weibliche und wie man ihm am stilvollsten verfällt:
Die Lyriker Steffen Jacobs, Hellmuth Opitz und Matthias Politycki präsentieren ein stark
belebendes Programm mit Gedichten über Liebe, Treue, Erotik, Seitensprung und Co.
Das Feuerwerk an Poesie, das die drei Dichter in der gut einstündigen Leseperformance
vor ihren Zuhörern aufsteigen lassen, sucht in puncto Spracheleganz, poetischer Intensität
und trockenem Wortwitz zur Zeit seinesgleichen in Deutschland.

LANGE VOR DEM PROGRAMM STAND DIE PROGRAMMATIK –
der Wunsch, der grassierenden Stubenhocker-Lyrik etwas Prägnantes entgegenzusetzen. Nämlich
zündende, mitreißende, aufregende Verse, kurz: „Gute Gedichte. Sonst nichts.“ Es war genau
am 7. September 2002, als Matthias Politycki und Steffen Jacobs die Idee kam, mit diesem Anspruch
ein lyrisches Programm auf die Beine zu stellen.

Es dauerte aber noch ein Jahr, bis Bewegung in die Sache kam. Mit Hellmuth Opitz gesellte sich
ein dritter Dichter hinzu, dem es ebenso wie Steffen Jacobs und Matthias Politycki wichtig ist,
Gedichte zu schreiben, die Hörern und Lesern im wahrsten Sinne des Wortes einleuchten. Nach
intensiver Arbeit an Textauswahl, Ablauf und Moderation stand es schließlich: ein poetisches
Nachtprogramm für Frauen und ihre Liebhaber unter dem Titel „Frauen. Naja. Schwierig.“.

Premiere war am 9. März 2004 am Deutschen Schauspielhaus. 350 Zuhörer waren begeistert
von der funkensprühenden Poesie des Dichter-Trios. Noch ein Dreivierteljahr später schwärmte
die Monatsschrift „Literatur in Hamburg“: „Die vielgelobte Leseperformance mit den drei
Dichtern war die wohl bestbesuchte Lyriklesung in Hamburg während der letzten zehn Jahre.“

Seitdem haben die drei Dichter ihr Programm weiter verfeinert und vielerorts in Deutschland auf
die Bühne gebracht. Überall ließen sie jubelnde Zuhörer und begeisterte Presse zurück: „Männer
können selbst verfasste Gedichte vortragen und echte Kerle sein!“, freute sich die Süddeutsche
Zeitung angesichts der Tatsache, dass man einen ganzen Abend lang Poesie hören und trotzdem
als glücklicher Mensch nach Hause gehen kann.

Unter diesen Umständen war klar, dass die Aufzeichnung dieses poetischen Programms nur in
authentischer Live-Atmosphäre stattfinden konnte. Am 1. und 2. Dezember 2004 führten
Steffen Jacobs, Hellmuth Opitz und Matthias Politycki „Frauen. Naja. Schwierig.“ in der Prinzenbar
in St. Pauli auf. Das Ergebnis hören Sie hier.

Inhalt

1 Ansage
2 Verschiedene Formen von Liebe soll’s geben (Matthias Politycki)
3 Schnadahüpferl, überlang (Steffen Jacobs)
4 Orangen schälen (Hellmuth Opitz)
5 Intro (Jacobs, Opitz, Politycki)
6 Maxwell (Hellmuth Opitz)
7 Wie Natur und Kultur sich kurz trafen (Steffen Jacobs)
8 Der Männerbeauftragte vom Nebentisch genehmigt sich sein erstes (Matthias Politycki)
9 Liste kleiner Traurigkeiten (Hellmuth Opitz)
10 Abseits im Café (Steffen Jacobs)
11 Beim nächsten Bier wird alles anders (Matthias Politycki)
12 Charlotte Rampling in einem Hotelzimmer in Arles, nachts (Hellmuth Opitz)
13 Star Wars oder Der amouröse Cineast spricht (Steffen Jacobs)
14 Miss Februar (Matthias Politycki)
15 Miss Euro-Playmate (Matthias Politycki)
16 Abträgliche Nebenwirkung von Restaurantbesuchen (Matthias Politycki)
17 Liebesgedicht (Steffen Jacobs)
18 Leicht entflammbares Material (Hellmuth Opitz)
19 Werbung (Steffen Jacobs)
20 Die Mitternachtsnegerin (Matthias Politycki)
21 Schöner scheitern (Hellmuth Opitz)
22 Zwei oder drei Abende, an denen alles gelingt (Hellmuth Opitz)
23 Schnelle Schilderung des Unfallhergangs (Matthias Politycki)
24 Angebot freundlicher Übernahme (Steffen Jacobs)
25 Treibstoff (Hellmuth Opitz)
26 VierMinutenMai (Hellmuth Opitz)
27 Kleiner Kassiber (Steffen Jacobs)
28 Frauen. Naja. Schwierig. (Matthias Politycki)
29 Bushaltestelle
30 Preußische Lautverschiebung (Hellmuth Opitz)
31 Windsbraut (Steffen Jacobs)
32 Schrecklich schöner Tag (Matthias Politycki)
33 Lied der Pythia (Steffen Jacobs)
34 Der Hafen (Hellmuth Opitz)
35 Wie er es treibt (Steffen Jacobs)
36 Die zwei Arten, ‘nen Caipirinha zu bestellen (Matthias Politycki)
37 Par Avion (Steffen Jacobs)
38 Schlußworte, kubanisch (Matthias Politycki)
39 Ich bin’s
40 Letzte Nacht (Matthias Politycki)
41 Engel im Herbst mit Orangen (Hellmuth Opitz)
42 Szenen einer Nähe (Steffen Jacobs)
43 Das Bein im Gedicht (Matthias Politycki)
44 Honigmond Hotel (Hellmuth Opitz)
45 Selbstauslöser (Steffen Jacobs)
46 Sonntagnachmittagserklärung (Matthias Politycki)
47 Outro und Medley »Frauen. Hmm. Wunderbar« (Jacobs, Opitz, Politycki)
48 Vom Verstummen (Steffen Jacobs)
49 Hohenschwangau (Hellmuth Opitz)
50 Nicht schön (Matthias Politycki)

STEFFEN JACOBS:
Gedichte Nr. 30 und 34 aus: »Der Alltag des Abenteurers«, Frankfurt, S. Fischer Verlag, 1996, © Steffen Jacobs;
Gedichte Nr. 7, 10, 27 und 45 aus »Geschulte Monade«, Frankfurt, S. Fischer Verlag, 1997, © Steffen Jacobs;
Gedichte Nr. 3, 13, 17, 24, 33, 37, 42 und 48 aus: »Angebot freundlicher Übernahme «, Frankfurt, © Haffmans bei Zweitausendeins, 2002;
Gedicht Nr. 19 bislang unveröffentlicht, © Steffen Jacobs

HELLMUTH OPITZ:
Gedichte Nr. 4, 6, 12, 18, 22, 25, 34, 41 und 44 aus: »Engel im Herbst mit Orangen«, Bielefeld, © Pendragon-Verlag, 1996;
Gedichte Nr. 9, 21 und 26 aus: »Gebrauchte Gedichte«, Bielefeld, © Pendragon-Verlag, 2003;
Gedichte Nr. 30 und 49 bislang unveröffentlicht, © Hellmuth Opitz

MATTHIAS POLITYCKI:
Gedicht Nr. 43 aus: »Im Schatten der Schrift hier« München, Weismann 1988, © Matthias Politycki;
Gedichte Nr. 2, 8 und 20 aus: »Jenseits von Wurst und Käse«, München, Luchterhand, 1995, © Matthias Politycki;
Gedichte Nr. 11, 14, 15, 16, 23, 28, 32, 36, 38, 40, 46 und 50 aus: »Ratschlag zum Verzehr der Seidenraupe«, Hamburg, © Hoffmann und Campe Verlag, 2003

Hörproben

Frauen. Hm. Wunderbar

(Sprecher Hellmuth Opitz & Steffen Jacobs & Matthias Politycki)

Sonntagnachmittagserklärung (Ausschnitt)

(mp3, 1,61 MB, Dauer: 1 Minuten 11 Sekunden)

Pressestimmen

„Matthias Politycki, Hellmuth Opitz und Steffen Jacobs durchstreifen die eher niederen Gefilde der schönsten Sache der Welt, und das mit jener schonungslosen Selbsterkenntnis, die dem Mann in lichten Momenten zu eigen ist: (…) Das ist so brillant vorgetragen wie von entlarvender Bösartigkeit. Soll man also böse werden mit diesen bösen Jungs? Schwierige Sache – denn letztlich wird hier alles durch den Kakao gezogen: die Schwächen der Männer, die Waffen der Frau. (…) Politycki glänzt als Mephisto der Liebe, der seinen Bukowski gelesen hat – während Jacobs dem Abend den lyrischen Schmelz verleiht und Opitz den hintersinnigen Komiker gibt.“

(Claudia Kramatschek, NDR, 8/3/06)

„ein regelrechtes Feuerwerk an zündenden Metaphern, geistreichen Gedichten und auch derben sexistischen Beobachtungen, die eines Charles Bukowski würdig gewesen wären. (…) Hartes Thema – gediegene Sprache.“

(Rafael Sala, Münchner Merkur, 13/3/06)

„Hintergründig ironisch (…). Spielerisch und bisweilen hocherotisch bahnen sich ihre Miniaturen den Weg in die Schmunzel-Zentralen der Zuhörer. (…) So unterhaltsam kann Literatur sein.“

(Johannes Haslauer, Süddeutsche Zeitung/Fürstenfeldbrucker Zeitung, 13/3/06)

„zeitgemäße Lyrik – charmant bis gnadenlos“

(Ulrike Strauch, General-Anzeiger Bonn, 16/2/06)

„Steffen Jacobs, Hellmuth Opitz und Matthias Politycki verfassen Lyrik, die frech ist, cool, charmant – und wahr. (…) Das Beste an ihrem gemeinsamen Auftritt: Mal fallen sie einander ins Wort, mal sprintet einer ungestüm vor, alles muß raus und alles kommt raus, mal auf wilde, dann wieder leise Weise – und ihr Publikum ist am Schluß völlig baff, daß pure Lyrik so unterhaltsam sein kann.“

(General-Anzeiger Bonn, 11+12/2/06)

„Lyrisch – originell – gut!“

(Bonner Rundschau, 11/2/06)

„eine außergewöhnliche Dichterlesung (…): Die Dichter Jacobs, Opitz und Politycki sprechen laut aus, was Männern in den mittleren Jahren einfällt, wenn sie ungestört über Frauen nachdenken.“

(Rhein-Zeitung, 9/2/06)

„Urkomischer Livemitschnitt!“

(Julia Klöpper, myself, 9/2005)

„hat sicher das Zeug dazu, auch literaturferne Schülerinnen und Schüler anzusprechen und für die Gegenwartslyrik einzunehmen“

(Deutschmagazin. Ideen und Materialien für die Unterrichtspraxis, Sept./Okt., Nr. 5/05)

„Wer (…) gekommen war, um sich ein paar Liebestipps für verregnete Sommernächte zu holen, kam ebenso auf seine Kosten wie die Liebhaber von Lyrik, die allein von reinen Gedichtformen wie einem Sonett stimuliert werden und des Nachts statt vom Mann oder der Frau im Bett möglicherweise von gut rezitierenden Dichtern träumen.“

(Sybille Schiller, Augsburger Allgemeine, 23/8/05)

„Man hätte doch gern dabei sein mögen, als letzten Dezember (…) drei komische Dichter antraten, über sich und die Frauen nachzudenken. (…) Das Ergebnis ist ein saftiger, durchaus einsichtiger und respektloser Abstecher ins Mannesinnere. So lockt Lyrik auch Gedichtehasser, so machen Beziehungsballaden Spaß.“

(LvG, Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 3/8/05)

„unterhaltsame, mitreißende Verse“

(Berlin – Das Magazin aus der Hauptstadt Nr.7/8, 27/7/05)

„Lieber den Rest des Lebens alkoholfrei verbringen, als sich einen Gedichtband zulegen? Versuch mal dieses Hörbuch!“

(FHM – For Him Magazine Deutschland Nr.8, 22/7/05)

„78 kurzweilige Minuten“

(Das Magazin, Juli/August 2005)

„Gedichte, die ihre Sache gut machen, sobald sie zur Sache kommen: modern, originell, quirlig, witzig, (selbst)ironisch, bissig, anekdotisch, kurzweilig, lebendig und – zum Teil auch dank Reim – ungemein einprägsam. (…) Die Begeisterung des Publikums ist berechtigt! Sie überträgt sich und fesselt den Hörer auch als Konserve. Jacobs, Opitz und Politycki haben ein packendes Programm zusammengestellt, das auch in seinen Details gefällt. Hilfreich ist hierbei, dass alle drei ihre Verse überzeugend und nachhal(l)tig vortragen. (…) Wenn Sie bisher der Auffassung waren, Lyriklesungen seien ungeschmeidig, wird ‚Frauen. Na ja. Schwierig.‘ Sie in Erstaunen versetzen und um die Erfahrung bereichern, Gedichte zu hören, die großes Vergnügen bereiten können.“

Andreas Noga, www.titel-forum.de (Buch der Woche, 6/6/05)

„Auch heute noch (…) kann man Gedichte schreiben, die gleichermaßen Hirn und Herz erfreuen. Letzteres verlangt allerdings mehr, als nur mit hermetisch finsterer Miene in der lauwarm-abgestandnen Buchstabensuppe der Postmoderne herumzulöffeln. Wie das geht, das beweisen diese drei hochmögenden Poeten. Und zwar vor Publikum! ‚À la bonne heure!’“

(Jens Sparschuh, Der Tagesspiegel, 22/5/05)

„Verrät uns besser als jede Studie, was die Stunde geschlagen hat. (…) Der Hörer gewinnt den Eindruck, Männern aus der Nachbarschaft zuzuhören, Typen, die erlebt haben, was Jedermann zustößt. Es ist eine Feierstunde des (…) Alltäglichen, dessen, was immer wiederkehrt. So erzeugt der kurzweilige Abend eine so gelassene wie menschenfreundliche Stimmung: Liebe und Verlangen können uns nicht mehr zusetzen.“

(Jens Bisky, Süddeutsche Zeitung, 10/5/05)

„Komisch, tiefsinnig und immer wieder wahr – mit dem schönen Fazit: ‚Frauen. Hm. Wunderbar.’“

(Hamburg: pur, Mai 2005)

„erlesene Gedichte!“

(Gong, Super TV, Bild & Funk, Nr. 17/2005)

„Auch wenn manche Texte scharf am Zotigen vorbeischrammen, hat man selten einen so kurzweiligen Lyrikabend erlebt.“

(Nicole Streiler, Falter, 29/4/05)

„Schon die Atmosphäre dieser Veranstaltung verdient es, daß man der CD seine Aufmerksamkeit widmet. Die Autoren sind einerseits so eigenständige Typen, daß jeder von ihnen seine Akzente setzen kann, andererseits verstehen sie es doch, einen lyrischen Gesamteindruck zu vermitteln. (…) Der Live-Charakter der Vorträge unterstreicht die Lebendigkeit, die auch von den Texten ausgeht: ein rundum unterhaltsames Hörerlebnis, an dem man über eine Stunde lang seine Freude hat.“

(Andreas Müller, Darmstädter Echo, 25/4/05)

„Die Herren Jacobs, Opitz und Politycki geben auf ihrer Lesung alles. Meine Damen, eine Homage an uns, die einfach Spaß macht. (…) Auch als Hoerbuch grandios!“

(Woman In The City, 4/05)

„Matthias Politycki, Hellmuth Opitz und Steffen Jacobs durchstreifen hier die eher niederen Gefilde der schönsten Sache der Welt, und das mit jener schonungslosen Selbsterkenntnis, die dem Mann in lichten Momenten zu eigen ist: (…) Das ist so brillant vorgetragen wie von entlarvender Bösartigkeit. Soll man also böse werden mit diesen bösen Jungs? Das Publikum (…) amüsiert sich. Und sicher: Politycki glänzt als Mephisto der Liebe (…), während Jacobs dem Abend den lyrischen Schmelz verleiht und Opitz den hintersinnigen Komiker gibt.“

(Claudia Kramatschek, NDR, 8/3/05)

„drei deutsche Dichter (…) in der lyrischen Nachfolge von Gottfried Benn und Peter Rühmkorf“

(Denis Scheck, Deutschlandfunk/Lesezeit, 9+16/3/05)


Pressestimmen zu einzelnen Veranstaltungen:

„Humorvoll analysieren die drei Lyriker den Alltag, ohne trocken zu sein, schwelgen in Metaphern, ohne kitschig zu werden. Auch vor Reimen schreckt das Trio nicht zurück. Gekonnt ist eben gekonnt. (…) Ein geistreicher und kurzweiliger Lyrik-Abend war das (…), eben prickelnd.“

(Birgit Nipkau, Göttinger Tageblatt, 10/10/05)

„lakonisch, nie jammernd, dafür stets treffend“

(Mannheimer Morgen, 24/9/05)

„Männer können selbst verfaßte Gedichte vortragen und echte Kerle sein!“

(Süddeutsche Zeitung)

„Ironisch, bissig, neckisch und herzig ging das männliche Triumvirat (…) auf die schöngeistige Balz und bewies damit, daß zeitgenössische Lyrik keinesfalls vor Langeweile ausstirbt.“

(Hamburger Abendblatt)

„Mal sprechen sie in zarten Metaphern poetisch durch die Blume, mal mit rauen Derbheiten Klartext – im Mantra, Sonett und allerlei übrigen lyrischen Indiskretionen. Und das machte Steffen Jacobs, Hellmuth Opitz und Matthias Politycki, die (…) mit ihrem Programm ‚Frauen. Naja. Schwierig.‘ auf der Literaturbühne bei Bouvier zu erleben waren, gleichermaßen zu spannenden Exemplaren der Spezies ‚Mann‘ und ‚Dichter‘. (…) Die poetische Mixtur, die das Dichter-Trio höchst unterhaltsam auftischte, (…) vermittelte den Zuhörerinnen im Publikum die Erkenntnis: Männer. Ja. Aber auch nicht einfach.“

(Bonner General-Anzeiger)

„Gediegene Schachtelreime wechseln mit flapsigen Blankversen. Und vom Sexblatt-Trash zum Hohelied der Liebe, vom anzüglichen Flachjoke bis zur geistreichen Sentenz ist es stets nur ein Wimpernschlag.“

(Frankfurter Rundschau)

„Mit einem augenzwinkernden Lächeln nehmen die drei Autoren sich selbst, die versexte Welt und den brüstetragenden Teil der Gesellschaft liebevoll und im belustigten Plauderton auf und in den Arm. Die drei haben Spaß an munterem Sprachwitz, wilden Wortspielen und Spielworten und stecken die Zuschauer damit mühelos an.“

(Neue Westfälische, 17/7/04)

„’Gute Gedichte – sonst nichts‘ hatten die drei Dichter für den Abend angekündigt. Doch dieses Versprechen hielten sie nicht ganz. Denn es gab mehr als nur gute Gedichte. Das Trio ergänzte sich schlagfertig, ließ die Worte von einem zum anderen laufen und (…) die Zuhörer im ausverkauften ‚Miner’s Coffee‘ genossen die gute Unterhaltung und spendeten minutenlang Applaus.“

(Westfalenblatt, 17/7/04)

„drei Dichter mit einem Programm, das in den letzten Monaten vielerorts in Deutschland aufgeführt und bejubelt worden ist (…). Das Spiel mit tradierten Formen, Reimen und Rhythmen, Assonanzen und Alliterationen beherrschen sie alle meisterhaft. Schon deshalb singen sie der Damenwelt nicht nur huldvoll ihre Liedchen, sondern führen der verschnarchten Waber- und Tiefenblick-Lyrik der Gegenwart auch vor, wo der poetische Hammer hängt. (…) Die vielgelobte Leseperformance mit den drei Dichtern (…) war die wohl bestbesuchte Lyriklesung in Hamburg während der letzten zehn Jahre.“

(Literatur in Hamburg 12/04)


Pressestimmen zu den einzelnen Autoren:

„Dieser Dichter will von den auffällig-unauffälligen Ereignissen des mittleren Lebens erzählen. Aber er tut es mit einer Leidenschaft für das Absurde, mit einer heftigen Begeisterung für die schrägen Gestalten des objektiven Humors, so daß dabei am Ende ein kleines, schwarzes Juwel herauskommt, das glitzert wie ein Tropfen Asphalt.“

(Thomas Steinfeld über Matthias Politycki, Süddeutsche Zeitung)

„Beim Lesen von Steffen Jacobs entsteht das aufregende Gefühl, echte Poesie in den Händen zu halten. Eine der interessantesten Figuren in der neuen Schule der Versmacherei.“

(Andreas Rosenfelder über Steffen Jacobs, Frankfurter Allgemeine Zeitung)

„Mit unwiderstehlichen, wetterleuchtenden Metaphern kommen diese
Gedichte daher.“

(Jürgen Buchmann über Hellmuth Opitz, DIE WELT)

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